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Gamig

1411 wurde Gamig das erste Mal als "Kamenig" urkundlich erwähnt. 1656 Einweihung der zum Schloss gehörenden Kapelle. 1835 Ausbau des Wohnturmes, woran auch Gottfried Semper beteiligt ist. 1900 gibt es im Gut Gamig 10 bewohnte Gebäude und 57 Personen. 1945 wird Gamig Versorgungsgut der Roten Armee. Durch das VEG Obstproduktion Borthen erfolgt im Jahr 1980 eine Neugestaltung der Innenräume und des Schlossparks.

1991 kauft das Land Sachsen den Gutskomplex mit allen Gebäuden und 170 ha Land. Dieser wird dem " Verein Gut Gamig e. V." zur Verfügung gestellt. Gamig wird Rehabilitationseinrichtung zur Behandlung psychisch kranker Menschen. Es dient als Rehabilitations- und Begegnungsstätte. Das Gut wird ökologisch bewirtschaftet, ist landwirtschaftlicher Selbsterzeuger und betreibt die Pflege alter Handwerkskunst.